Tassen-Bungee (30)

Spielerprofil     unerschrocken gegenüber jeglichem Porzellan
Utensilien         1 runder Stock + eine 1m lange Schnur + 3 bis 5 Muttern + 1 Tasse

Hinweis:
Als Stock nimmt man am Besten einen Kochlöffel; der Versuch funktioniert aber auch mit einem sechseckigen Bleistift.
Um den Versuch möglichst scherbenfrei ablaufen zu lassen, sollte das Gewichtsverhältnis vorher über einer weichen Unterlage ausprobiert werden.
Für einen üblichen Porzellanbecher (360 g) braucht man ein Gegengewicht von 10 bis 15 g (das entspricht etwa fünf  Muttern M10), für eine Tasse (120 g) genügen 6 g bzw. drei M10-Muttern.
Je mehr Muttern man nimmt, desto eher kommt die Abfährtsbewegung der Tasse zum Halten, je weniger desto größer ist der Nervenkitzel.
An Polterabenden könnte man die ganze Angelegenheit durch schrittweise Verringerung des Gegengewichts bis zum Äußersten ausreizen.

Grafik Tassenrettung

Aufbau

Das eine Ende der Schnur am Tassenhenkel fest knoten;
an das andere Ende der Schnur das Gegengewicht fest knoten,
z.B. drei Muttern.

Aufgabe

Die Schnur über den Stock legen.
Den Stock und das Schnurende mit den Muttern in Nasenhöhe waagerecht hoch halten.
Dann das Schnurende mit den Muttern los lassen. Das erfordert etwas Unerschrockenheit.

Was passiert?

Während die Tasse nach unten fällt, wickelt sich die Schnur mit den Muttern um den Stock und bringt die Tasse rechtzeitig vor dem Aufprall am Boden zum Halten.
Die Tasse ist gerettet!

Geschafft! Die Tasse wird durch das sich aufwickelnde Seil gehalten.
Foto: Doris Müller, Berliner Kinder- und Familienzeitung KIEK MAL

Frage

Warum wickelt sich das Schnurende mit den Muttern um den Stock?
Physikalische Erklärung …